Zum Ausstieg aus klimaschädlichen Investitionen

Der WBGU-Vorsitzende Hans Joachim Schellnhuber spricht über die Bedeutung von „Divestments“, dem Abzug von Investitionen aus Branchen, die auf fossilen Energien beruhen. Dieses Kapital soll so auch für zukunftsfähige Branchen zur Verfügung stehen.

Das Interview fand anlässlich des im November 2015 in Antalya stattgefundenen G20-Gipfels statt, bei dem auch das Thema Klimafinanzierung auf der Tagesordnung stand. Mehr zu Klimapolitik finden Sie im Sondergutachten Klimaschutz als Weltbürgerbewegung (2014) des WBGU.

Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) wurde 1992 im Vorfeld der Konferenz der Vereinten Nationen über Umwelt und Entwicklung („Erdgipfel von Rio“) von der Bundesregierung als unabhängiges wissenschaftliches Beratergremium eingerichtet. Seine Hauptaufgaben sind:

  • globale Umwelt- und Entwicklungsprobleme zu analysieren und darüber in Gutachten zu berichten,
  • nationale und internationale Forschung auf dem Gebiet des Globalen Wandels auszuwerten,
  • im Sinne von Frühwarnung auf neue Problemfelder hinzuweisen,
  • Forschungsdefizite aufzuzeigen und Impulse für die Wissenschaft zu geben,
  • nationale und internationale Politiken zur Umsetzung einer nachhaltigen Entwicklung zu beobachten und zu bewerten,
  • Handlungs- und Forschungsempfehlungen zu erarbeiten und
  • durch Presse- und Öffentlichkeitsarbeit das Bewusstsein für die Probleme des Globalen Wandels zu fördern.

(Diese Informationen wurden hier abgerufen. Stand: November 2015)


Hans Joachim Schellnhuber

Zurück zum Thema:
Klimawandel
Zurück zur Kategorie:
Fundstücke